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Veranstaltungen für Bad Elster



Bademuseum
vom: 01.01.2007 Preis mit Kurkarte/ermäßigt: 0,90 Euro
bis: 31.12.2012 Preis ohne Kurkarte: 1,20 Euro
  Jugendliche (bis 18 J.): 0,60 Euro
Eltern mit Kinder: 2,40 Euro
   

Bademuseum Bad Elster in der Salzquellen-Halle

Das im Juli 1994 als erste ständige Ausstellung zur Geschichte Bad Elsters und am 30. Juli 1995 nach umfassender Überarbeitung und Erweiterung eröffnete Bademuseum befand sich bis November 1996 im Albert-Bad. Seit Dezember 1996 befindet sich das Museum mit 110 m² Ausstellungsfläche in der Salzquellen-Halle, die 1929 mit der Moritzquellen-Halle und der Wandelhalle an Stelle der 1860 errichteten Quellen-Gebäude eröffnet wurde.

Im Jahr 1848 wurde das Bad mit der Jahrhunderte alten Moritzquelle und weiteren neuen Mineralquellen Königlich-Sächsisches Bad. Schon 1852 konnte das sogenannte
alte Badehaus am Badeplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Die stürmische Entwicklung, die Bad Elster seitdem genommen hat, ist das große Verdienst des ersten Bade- und Brunnenarztes Dr. Robert Flechsig (1817-1892), der seit 1847 uneigennützig und engagiert für das Bad und den Ort gewirkt hat. Dr. Flechsig war es auch, der schon 1880 das erste Bademuseum mit dem damaligen königlichen Badekommissar Bernhard v. Heygendorff (1834-1916) und dem königlichen Hofphotograf Emil Tietze (1840-1931) schuf. Wenig später schien es aufgelöst worden zu sein. Nach dem letzten Weltkrieg, in den 50-er und 60-er Jahren, entstand unter Dr. Bruno Rudau (1891-1970) mit einigen interessierten Bad Elsteranern ein neues Bademuseum in Form einer Heimatstube.
Durch eine politische Entscheidung damaliger Verantwortungsträger wurde das Museum zerschlagen und nachfolgend seiner Exponate beraubt.
1993 ergriffen wiederum einige an der Geschichte von Bad Elster Interessierte die Initiative und gründeten mit Unterstützung der Sächsischen Staatsbäder GmbH, der Stadtverwaltung, der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und des Kur- und Fremdenverkehrsvereins e.V. den Verein der Förderer des Bademuseums Bad Elster e.V. mit dem Ziel der Wiedererrichtung des einstigen Bademuseums verbunden mit der Sammlung, Pflege und Erhaltung von Kulturwerten zur Geschichte von Bad Elster.
Anliegen des Museums ist die umfassende Darstellung der Entstehung und Entwicklung des größten Heilbades Sachsens und zugleich der neuen Bundesländer. Dabei war es immer das Engagement von Persönlichkeiten, das die Entwicklung des Bades und damit auch die des Ortes weitergebracht hat. Im Rahmen der Euregio Egrensis kommt dem namhaften sächsischen Badeort eine hohe Bedeutung zu. Über 32.000 Gäste verbrachten ihren Kuraufenthalt oder Gesundheitsurlaub im Jahr 2000 in Bad Elster.
Der Besucher des Museums findet eine Kopie jener Schrift aus dem Jahre 1324, die die erste urkundliche Erwähnung des "Hofes zu Elster" enthält. Er findet auch das erste Gemälde, das uns den Badeplatz vom Jahre 1849 zeigt, gemalt von Nikolaus J. A. Tilesius von Tilenau (1808-1886), der seinerzeit mit seinem Vater, dem berühmten Naturforscher Dr. Wilhelm G. Tilesius von Tilenau (1769-1857) in Bad Elster weilte.
Weitere im Museum gezeigte Gemälde und Zeichnungen stammen von den Bad Elsteraner Kunstmalern Hermann R. O. Knothe (1891-1961) und Walter F. Damm (1889-1961).
Gewürdigt wird das Werk der beiden Ehrenbürger Prof. Dr. Paul Köhler (1864-1940) und Prof. Dr. Herbert Jordan (1919-1991) und ebenso das Wirken der Königlichen Badekommissare und Bade- und Kurdirektoren für Bad Elster.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 14.30-18.00 Uhr
Tel: 037437/53885

Informationen durch die Bad Elster-Information "Haus Baden":
Tel: 037437/539393
Fax: 037437/539394

Geschäftsanschrift des Bademuseums:
Verein der Förderer des Bademuseums Bad Elster e.V.
Postfach 11 03
08621 Adorf

Tel.: 037423/2408


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